PROGRAMM
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Sinfonia C-Dur RV 192
aus der Oper Orlando furioso RV 728
Aria. Orlando (Alt)
„Nel profondo cieco mondo“ (I. Akt)
Arioso. Angelica (Sopran)
„Poveri affetti miei“ (III. Akt)
Aria. Astolfo (Bass)
„Benché nasconda“ (II. Akt)
Georg Friedrich Händel
aus der Oper Alcina HWV 34
Ouvertüre zum I. Akt mit Musette und Menuet
Aria. Melisso (Bass)
„Pensa a chi geme“
Aria. Bradamante (Alt)
„È gelosia“
Johann Adolph Hasse (1699-1783)
aus der Oper Il Ruggiero, ovvero L'eroica gratitudine
Recitativo. (I. Akt) Bradamante (Sopran)
„Se ardirà, ch’io nol credo“
Aria. Bradamante
„So che un sogno“
Pause
Georg Friedrich Händel:
aus der Oper Orlando HWV 31
Sinfonia III. Akt
Aria. Zoroastro (Bass)
„Lascia amor“
Giovanni Batista Mele (1701?-1752)
aus der Festa teatrale Angelica e Medoro
Ouvertüre - 1. Satz
Nicola Antonio Porpora (1686-1768)
aus der Serenata Angelica e Medoro
Aria. Medoro (Sopran)
„La tortora innocente“
Giovanni Battista Mele
aus der Festa teatrale Angelica e Medoro
Aria. Medoro (Mezzosopran)
„La tortora innocente“
Ouvertüre: 3. Satz
Duetto. Angelica (Sopran), Medoro (Mezzosopran)
„Se infida tu me chiami“
Georg Friedrich Händel
aus der Oper Ariodante HWV 33
Aria. Re di Scozia (Bass)
„Invida sorte avara“ (II. Akt)
Duetto. Ariodante (Mezzosopran), Ginevra (Sopran)
„Bramo aver mille vite“ (III. Akt)
KÜNSTLERBIOGRAPHIEN
Nach ihrem Studium in Seoul machte
Yeree Suh ihr Solistendiplom in Berlin bei Prof. Harald Stamm und setzte ihre
Ausbildung bei Prof. Regina Werner-Dietrich in Leipzig und an der Schola Cantorum Basiliensis bei
Prof. Gerd Türk fort.
Yeree Suh debütierte als Ninfa in Monteverdis L'Orfeo unter René Jacobs 2003 bei den
Innsbrucker Festwochen, es folgten Auftritte an der Deutschen Staatsoper Berlin und am Theater an
der Wien. Zu ihrem Repertoire gehören Partien von Bach, Händel, Heinrich Schütz, Monteverdi, Haydn,
sowie Mendelssohn, Bruckner und Humperdinck.
Das Interesse der Sopranistin gilt außerdem der zeitgenössischen Musik. Auch auf diesem
Gebiet wird sie von prominenten Orchestern wie das DSO (europäische Erstaufführung with lilies
white von Matthias Pintscher), Ensemble Modern, London Royal Phiharmonic Orchestra, London
Sinfonietta und dem BBC Scottish Symphony Orchestra engagiert.
Sie gastierte an bedeutenden europäischen Opernbühnen und bei zahlreichen internationalen
Festspielen der Alten sowie der Neuen Musik mit renommierten Dirigenten und Spezialensembles,
ferner gab sie Liederabende in Lissabon, Berlin und Dublin.
Ihre aktuellen Verpflichtungen umfassen u. a. Konzertreise mit der Akademie für Alte Musik
Berlin nach Südkorea, CD-Aufnahme und Australien/Belgien-Tournee mit La Petite Bande unter
Sigiswald Kuijken, Verpflichtungen am Theater Basel (Wolfgang Rihms Monolog Ariadne), am Grand
Théâtre de la Ville de Luxembourg und an der Opéra de Rennes (Händels Rinaldo), nicht zuletzt die
Aufführuhng des Werkes Pli selon Pli von Pierre Boulez mit den Bamberger Symphonikern unter
Jonathan Nott beim Musikfest Berlin 2010 zum 85. Geburtstag des Komponisten.
Die Mezzosopranistin
Lena Belkina, in Taschkent geboren, studierte Gesang in Kiew – zunächst, seit
2003, an der Musikhochschule „Reinhold M. Glier“ und ab 2006 bei Prof. Eugenia Miroschnitschenko an
der Tschaikowsky-Musikakademie , wo sie auch an Aufführungen des Opernstudios beteiligt war.
Während des Studiums nahm sie an mehreren Gesangswettbewerben teil und gewann den 1. Preis
beim Internationalen Borys Romanovich Hmyria-Wettbewerb in Kiew 2008.
2009 setzte sie ihr Studium bei Prof. Marga Schiml an der Musikhochschule in Karlsruhe fort.
Seit der Spielzeit 2009/10 ist Lena Belkina Mitglied der Oper Leipzig, wo sie Partien in
Mozarts Zauberflöte, Rossinis Il Turco in Italia, Puccinis Manon Lescaut, ferner in Carmen, Hänsel
und Gretel und Eugen Oniegin übernimmt und in Konzerten und Liederabenden auftreten wird.
Bei den Salzburger Festspielen 2010 wird sie unter der Leitung von Riccardo Muti die Partie
des Orfeo in Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice einstudieren und an dem Young Singers
Project teilnehmen.
Christian Senn, geboren in Chile, absolvierte Gesangsausbildung am Teatro alla
Scala in Mailand.
Er sang unter namhaften Dirigenten wie Riccardo Muti, Riccardo Chailly, Paul Goodwin oder
Ottavio Dantone in bedeutenden Konzertsälen und Theatern, darunter am Teatro alla Scala, Théâtre du
Châtelet in Paris, Teatro Regio in Turin, Teatro Comunale in Florence, im Wiener Konzerthaus und im
Palau de la Música in Valencia.
Am Teatro alla Scala trat er als Almaviva in Le nozze di Figaro und als Figaro in Il barbiere
di Siviglia, in der letzteren Partie auch am Teatro Regio in Turin und am Teatro La Fenice in
Venedig auf.
Zu seinem Repertoire gehören die Titelrollen in Bajazet und in La Senna festeggiante sowie
Astolfo in Orlando furioso von Vivaldi, Partien in Mozarts Betulia Liberata und Requiem, Händels
Alexander's Feast, Bachs Magnificat und Kantaten.
In der Saison 2009/10 ist er u. a.als Maestro di musica in Donizettis Le convenienze e
inconvenienze teatrali im Teatro alla Scala und als Figaro in Il barbiere di Siviglia am Teatro La
Fenice zu hören
Unter seinen CD-Mitschnitten sind Vivaldis Tito Manlio und Rossinis La pietra del paragone
aus dem Théâtre du Châtelet (Label Naïve) zu nennen.
Grit Schulze ist seit März 1992 feste Mitarbeiterin bei MDR KULTUR und MDR FIGARO. Geboren in Berlin, erhielt sie im Alter von sechs Jahren den ersten Geigenunterricht. Drei Jahre später kamen Flöte und Klavier dazu. Nach einer Ausbildung an der Spezialschule für Musik „Georg Friedrich Händel" in Berlin und an der Hochschule für Musik in Berlin, im Hauptfach Fagott, bildete sie ihre Gesangsstimme aus. Es folgten erste Auftritte mit eigener Band und in einem Kammerchor. Für drei Spielzeiten war Grit Schulze Orchestermusikerin. Nach der Ausbildung zur Musikjournalistin in Düsseldorf folgte ein Praktikum bei RIAS Berlin.
Karten: 30, 25, 20, 15 €


