Donnerstag, 3. Juni 2010 20:00 G.-F.-Händel-Halle

Festliches Eröffnungskonzert


Leitung: Karl Heinz Steffens, Generalmusikdirektor Staatskapelle Halle
Mitwirkende: Händelfestspielorchester Halle

PROGRAMM
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Sinfonia C-Dur RV 192

aus der Oper Orlando furioso RV 728
Aria. Orlando (Alt)
„Nel profondo cieco mondo“ (I. Akt)
Arioso. Angelica (Sopran)
„Poveri affetti miei“ (III. Akt)
Aria. Astolfo (Bass)
„Benché nasconda“ (II. Akt)

Georg Friedrich Händel
aus der Oper Alcina HWV 34
Ouvertüre zum I. Akt mit Musette und Menuet
Aria. Melisso (Bass)
„Pensa a chi geme“
Aria. Bradamante (Alt)
„È gelosia“

Johann Adolph Hasse (1699-1783)
aus der Oper Il Ruggiero, ovvero L'eroica gratitudine
Recitativo. (I. Akt) Bradamante (Sopran)
„Se ardirà, ch’io nol credo“
Aria. Bradamante
„So che un sogno“

Pause

Georg Friedrich Händel:
aus der Oper Orlando  HWV 31
Sinfonia III. Akt
Aria. Zoroastro (Bass)
„Lascia amor“

Giovanni Batista Mele (1701?-1752)
aus der Festa teatrale Angelica e Medoro
Ouvertüre - 1. Satz

Nicola Antonio Porpora (1686-1768)
aus der Serenata Angelica e Medoro
Aria. Medoro (Sopran)
„La tortora innocente“

Giovanni Battista Mele
aus der Festa teatrale Angelica e Medoro
Aria. Medoro (Mezzosopran)
„La tortora innocente“
Ouvertüre: 3. Satz
Duetto. Angelica (Sopran), Medoro (Mezzosopran)
„Se infida tu me chiami“

Georg Friedrich Händel
aus der Oper Ariodante HWV 33
Aria. Re di Scozia (Bass)
„Invida sorte avara“ (II. Akt)
Duetto. Ariodante (Mezzosopran), Ginevra (Sopran)
„Bramo aver mille vite“  (III. Akt)

KÜNSTLERBIOGRAPHIEN

Nach ihrem Studium in Seoul machte Yeree Suh ihr Solistendiplom in Berlin bei Prof. Harald Stamm und setzte ihre Ausbildung bei Prof. Regina Werner-Dietrich in Leipzig und an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. Gerd Türk fort.
Yeree Suh debütierte als Ninfa in Monteverdis L'Orfeo unter René Jacobs 2003 bei den Innsbrucker Festwochen, es folgten Auftritte an der Deutschen Staatsoper Berlin und am Theater an der Wien. Zu ihrem Repertoire gehören Partien von Bach, Händel, Heinrich Schütz, Monteverdi, Haydn, sowie Mendelssohn, Bruckner und Humperdinck.
Das Interesse der Sopranistin gilt außerdem der zeitgenössischen Musik. Auch auf diesem Gebiet wird sie von prominenten Orchestern wie das DSO (europäische Erstaufführung with lilies white von Matthias Pintscher), Ensemble Modern, London Royal Phiharmonic Orchestra, London Sinfonietta und dem BBC Scottish Symphony Orchestra engagiert.
Sie gastierte an bedeutenden europäischen Opernbühnen und bei zahlreichen internationalen Festspielen der Alten sowie der Neuen Musik mit renommierten Dirigenten und Spezialensembles, ferner gab sie Liederabende in Lissabon, Berlin und Dublin.
Ihre aktuellen Verpflichtungen umfassen u. a. Konzertreise mit der Akademie für Alte Musik Berlin nach Südkorea, CD-Aufnahme und Australien/Belgien-Tournee mit La Petite Bande unter Sigiswald Kuijken, Verpflichtungen am Theater Basel (Wolfgang Rihms Monolog Ariadne), am Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg und an der Opéra de Rennes (Händels Rinaldo), nicht zuletzt die Aufführuhng des Werkes Pli selon Pli von Pierre Boulez mit den Bamberger Symphonikern unter Jonathan Nott beim Musikfest Berlin 2010 zum 85. Geburtstag des Komponisten.

Die Mezzosopranistin Lena Belkina, in Taschkent geboren, studierte Gesang in Kiew – zunächst, seit 2003, an der Musikhochschule „Reinhold M. Glier“ und ab 2006 bei Prof. Eugenia Miroschnitschenko an der Tschaikowsky-Musikakademie , wo sie auch an Aufführungen des Opernstudios beteiligt war.
Während des Studiums nahm sie an mehreren Gesangswettbewerben teil und gewann den 1. Preis beim Internationalen Borys Romanovich Hmyria-Wettbewerb in Kiew 2008.
2009 setzte sie ihr Studium bei Prof. Marga Schiml an der Musikhochschule in Karlsruhe fort.
Seit der Spielzeit 2009/10 ist Lena Belkina Mitglied der Oper Leipzig, wo sie Partien in Mozarts Zauberflöte, Rossinis Il Turco in Italia, Puccinis Manon Lescaut, ferner in Carmen, Hänsel und Gretel und Eugen Oniegin übernimmt und in Konzerten und Liederabenden auftreten wird.
Bei den Salzburger Festspielen 2010 wird sie unter der Leitung von Riccardo Muti die Partie des Orfeo in Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice einstudieren und an dem Young Singers Project teilnehmen.

Christian Senn, geboren in Chile, absolvierte Gesangsausbildung am Teatro alla Scala in Mailand.
Er sang unter namhaften Dirigenten wie Riccardo Muti, Riccardo Chailly, Paul Goodwin oder Ottavio Dantone in bedeutenden Konzertsälen und Theatern, darunter am Teatro alla Scala, Théâtre du Châtelet in Paris, Teatro Regio in Turin, Teatro Comunale in Florence, im Wiener Konzerthaus und im Palau de la Música in Valencia.
Am Teatro alla Scala trat er als Almaviva in Le nozze di Figaro und als Figaro in Il barbiere di Siviglia, in der letzteren Partie auch am Teatro Regio in Turin und am Teatro La Fenice in Venedig auf.
Zu seinem Repertoire gehören die Titelrollen in Bajazet und in La Senna festeggiante sowie Astolfo in Orlando furioso von Vivaldi, Partien in Mozarts Betulia Liberata und Requiem, Händels Alexander's Feast, Bachs Magnificat und Kantaten.
In der Saison 2009/10 ist er u. a.als Maestro di musica in Donizettis Le convenienze e inconvenienze teatrali im Teatro alla Scala und als Figaro in Il barbiere di Siviglia am Teatro La Fenice zu hören
Unter seinen CD-Mitschnitten sind Vivaldis Tito Manlio und Rossinis La pietra del paragone aus dem Théâtre du Châtelet (Label Naïve) zu nennen.

Grit Schulze ist seit März 1992 feste Mitarbeiterin bei MDR KULTUR und MDR FIGARO. Geboren in Berlin, erhielt sie im Alter von sechs Jahren den ersten Geigenunterricht. Drei Jahre später kamen Flöte und Klavier dazu. Nach einer Ausbildung an der Spezialschule für Musik „Georg Friedrich Händel" in Berlin und an der Hochschule für Musik in Berlin,  im Hauptfach Fagott, bildete sie ihre Gesangsstimme aus. Es folgten erste Auftritte mit eigener Band und in einem Kammerchor. Für drei Spielzeiten war Grit Schulze Orchestermusikerin. Nach der Ausbildung zur Musikjournalistin in Düsseldorf folgte ein Praktikum bei RIAS Berlin.

 

Karten: 30, 25, 20, 15 €


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