Freitag, 4. Juni 2010 19:30 Franckesche Stiftungen

Soirée mit Karina Gauvin

Werke von Georg Friedrich Händel, Francesco Durante und Nicola Porpora


DAS KONZERT

Georg Friedrich HÄNDEL
Concerto grosso B-Dur op. 6 Nr. 7 HWV 325

„Di, cor mio”
Arie aus  der Oper Alcina HWV 34

„Ah! Non son io che parlo“
Arie aus der Oper Ezio HWV 29

Francesco Durante (1684-1755)
Concerto Nr. 2 g-Moll

Georg Friedrich Händel
„Tornami a vagheggiar”
Arie aus der Oper Alcina HWV 34

PAUSE

Georg Friedrich Händel
Concerto grosso d-Moll op. 6 Nr. 10 HWV 328

Nicola Porpora (1686-1768)
„Mente rendo a te la vita“
Arie aus der Serenata „Angelica e Medoro”

Georg Friedrich Händel
„Non potrà dirmi ingrata”
Arie aus der Oper Orlando HWV 31

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto g-moll für Streicher RV 156

Georg Friedrich Händel
„Ah! Mio cor!“
Arie aus der Oper Alcina HWV 34

Kanadische Starsopranistin Karina Gauvin begeistert internationales Publikum und Musikkritik mit ihrer beeindruckenden Stimme, ihrer profunden Musikalität und ihrem großen Stimmumfang.
Nach Studien bei Marie Daveluy in Montreal erhielt sie zahlreiche Stipendien, z. B. vom Canada Council for the Arts und der Royal Scottish Academy of Music and Drama (Glasgow). Bereits zu Beginn ihrer Karriere gewann sie zahlreiche internationale Preise.
Ihr Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach bis Luciano Berio. Sie trat mit  bedeutendsten kanadischen und US-amerikanischen Orchestern sowie mit der Akademie für Alte Musik Berlin, Musica Antiqua Köln, St-Paul Chamber Orchestra, Tafelmusik Baroque Orchestra, Les Violons du Roy und der Accademia Bizantina auf. Auf den Opernbühnen und Konzertpodien sang sie unter namhaften Dirigenten wie Charles Dutoit, Kent Nagano, Semyon Bychkov, Roger Norrington, Christopher Hogwood, Helmuth Rilling, Bernard Labadie, Christophe Rousset und Alan Curtis.
In ihren zahlreichen Liederabenden wurde sie von den Pianisten Marc-André Hamelin, Michael McMahon and Roger Vignoles begleitet.
Karina Gauvin kann auf zahlreiche peisgekrönte CD-Einspielungen verweisen, so wurde sie unter anderem mit dem kanadischen Juno Award für ihre Aufnahmen von Händels „Silete Venti“ und Apollo e Daphne sowie Mozarts Requiem mit dem Ensemble Les Violons du Roy ausgezeichnet. Ihre Aufnahmen mit französischen Liedern unter dem Titel Fête galante, das sie zusammen mit dem Pianisten Marc-André Hamelin aufnahm, erhielt den 2000 Opus Award der Vereinigung Chamber Music America als die beste Vokalaufnahme des Jahres.


moderntimes_1800 ist ein junges, international besetztes österreichisches Kammerorchester mit Sitz in Innsbruck. Es wurde 2003 von Ilia Korol und Julia Moretti gegründet, in der Absicht, einen Klangkörper aus einer neuen Generation von Musikern zu bilden, die in der historischen Aufführungspraxis ebenso beheimatet sind wie in der Musik des 20. Jahrhunderts.
moderntimes_1800 tritt als historisches oder modernes Kammerorchester auf, wie  auch in kleineren Besetzungen bis zum Quartett.
Seit seiner Gründung war moderntimes_1800 unter anderem bei der Eröffnung der Wiener Festwochen 2004, bei der RuhrTriennale 2005 und 2006 sowie in verschiedenen deutschen und österreichischen Konzertsälen und Festivals zu Gast. Bei den Salzburger Festspielen 2006 bestritt das Orchester zusammen mit Michael Schade, Patricia Petibon, Juliane Banse, Tobias Moretti und Sylvie Rohrer die umjubelte Produktion Der Liederabend.
Die 2008 erschienene Doppel-CD Sinfonias from the Enlightenment wurde mit dem
Diapason d’Or ausgezeichnet.


Ilia Korol, geboren in Kiew, studierte Violine an der Musikhochschule Moskau bei Abraham Stern und Marina Iashvili und lebt seit 1997 in Österreich. Er ist Konzertmeister des Bach-Ensembles von Joshua Rifkin und des spanischen Barockorchesters RCOC und außerdem Mitglied des Ensembles Ars Antiqua Austria und des Clemencic Consorts. Darüber hinaus ist er auch als Kammermusiker tätig.  2006 war er guest leader von Musica Antiqua Köln auf einer USA-Tournee, die ihn u. a. in die Carnegie Hall New York, die Disney Hall Los Angeles, nach Berkeley, Santa Barbara und Santa Monica führte. 2003 gründete er mit Julia Moretti das Kammerorchester moderntimes_1800, das er u. a. bei der RuhrTriennale
2005 und 2006 und bei den Salzburger Festspielen 2006 leitete und mit dem er seither auf zahlreichen Festivals und Konzertbühnen im In- und Ausland mit großem Erfolg gastiert. Zahlreiche CD-Aufnahmen belegen sein künstlerisches Können.
Seit 2008 ist Ilia Korol Lehrbeauftragter im Unterrichtslehrgang Alte Musik am Salzburger Mozarteum.

Karten: 30, 20 €


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